Patientenbegleitung in Übergangssituationen ...

 

 

Freiwillige begleiten alte und alleinstehende Personen bei Krankenhausaufenthalten und anschließenden Arztbesuchen

 

 

 ... damit Schnittstellen nicht zu Hürden werden

 

Ein Projekt zum Aufbau von ehrenamtlicher Patientenbegleitung in Hamm

 

 

Zur Projektidee

 

Jeder Mensch braucht Menschen, die da sind, die ihm zuhören und mit ihm seine Interessen gestalten.

Das gilt insbesondere in einer Krisen- und Übergangssituation wie bei einem Krankenhausaufenthalt.

Damit die Übergänge nicht zu Hürden werden, richten die Grünen Damen und Herren in Hamm die Patientenbegleitung ein für alle Menschen, die sonst niemanden haben, der sich um sie kümmert.

 

Projektinhalt und -aufgabe

 

Ehrenamtliche bieten eine Begleitung für Patientinnen und Patienten, die sonst allein wären. Im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt können viele Fragen entstehen, die den Patientinnen und Patienten Sorge bereiten könnten:

 

Vor dem Aufenthalt

  • Was muss ich vorbereiten?
  • Wie komme ich ins Krankenhaus?
Während des Aufenthalts
  • Finde ich mich in der fremden Umgebung zurecht?
  • Verstehe ich Ärzte und Pflegepersonal?
  • Kann ich aussprechen, was mir Sorgen macht?
Bei der Entlassung
  • Wie finde ich wieder Anschluss?
  • Wann kann ich in meine Wohnung zurück?
  • Wer kann mir bei alltäglichen Dingen helfen?
Bei Arztbesuchen im Anschluss
  • Wer begleitet mich zur Nachsorge?
  • Wer hilft mir, das Verordnete umzusetzen?
  • Wer kauft mir Medikamente?

 

Was tun Patientenbegleiter/innen?

 

Patientenbegleiter/innen machen ein Angebot, damit Patientinnen und Patienten mit Unterstützungsbedarf die Übergänge zwischen dem eigenen Wohnumfeld und dem Krankenhaus gestalten können.

Sie helfen, die Anregungen des Überleitungsmanagements, dessen Verantwortlichkeit mit dem Krankenhausaufenthalt endet, umzusetzen und die Teilhabe der Patientinnen und Patienten am Gemeindeleben zu fördern. 

  • Sie nehmen sich Zeit und hören zu
  • Sie gehen auf individuelle Bedürfnisse ein
  • Sie sprechen mit den Patientinnen und Patienten über Ihre Anliegen
  • Sie sind wie ein guter Nachbar oder eine gute Nachbarin
  • Sie sind bekannt im Krankenhaus
  • Sie kennen Hilfsmöglichkeiten in der Nachbarschaft
  • Sie helfen, erneut Anschluss zu finden
Dazu stehen sie in engem Austausch mit anderen Initiativen im Quartier, damit die Angebote aller Engagierten und Dienstleister zum Tragen kommen.

 

Der Einsatz der Patientenbegleiter/innen ist für Patientinnen und Patienten kostenlos und zeitlich begrenzt. 

 

Wie werde ich Patientenbegleiter/in?

 

Im Herbst 2016 wird ein Vorbereitungskurs von 60 Unterrichtsstunden (á 45 Min.) zum/ zur Patientenbegleiter/in angeboten.

Zu den Kursinhalten zählen u.a. folgende Inhalte:

  • Rollenprofil Patientenbegleitung
  • Wertorientierungen und Haltungen
  • Institutionen im Gesundheitssystem
  • Netzwerke vor Ort
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Selbstmanagement und Selbstsorge im Freiwilligen Engagement
Konkrete Informationen zu Ort und Zeit des Kurses werden noch bekannt gegeben. 

 

Wir begleiten Ihr Engagement stets mit Rat und Tat und bieten Ihnen eine kontinuierliche Fortbildung.

 

Wenn Sie Interesse haben, sich in Hamm als ehrenamtliche/r Patientenbegleiter/in zu engagieren, - ob jung oder alt - melden Sie sich bitte bei der

Koordinatorin des Projekts:

 

Julia Isabelle Krug, Gerontologin M.A.

Tel. 02381 / 87 67 840

E-Mail: gdh@gdhambulanthamm.de

 

An wen wende ich mich als Patient/in?

 

Wenn Sie in unsere Patientenkartei aufgenommen werden möchten oder nähere Informationen wünschen, melden Sie sich bitte bei der

Koordinatorin des Projekts:

 

Julia Isabelle Krug, Gerontologin M.A.

Tel. 02381 / 87 67 840

E-Mail: gdh@gdhambulanthamm.de 

 

 

 

Das Projekt Patientenbegleitung wird von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.

 


 

 

 

 

 

               

 

 

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